Sommersonnenwende und Johanniskrautöl

Litha

21.Juni Sommersonnenwende (selten dass sie von diesem Datum abweicht)

Feuer machen, Kräuter sammeln, Wasser und Räucherwerk weihen, warme Sommerluft, blühende Erde, duftende Natur.

Mittsommer.

Der längste Tag und die kürzeste Nacht.

Der Höhepunkt des Lichtes ist erreicht, die Sonne steht im Zenit, alles dreht sich um Reichtum und Fülle.

Mutter Erde beschenkt uns in dieser Sommerzeit mit ihren Gaben, wir brauchen nur zu Greifen.

Und dennoch, kaum spürbar beginnt wieder die dunklere Jahreszeit, an die wir jetzt noch nicht denken mögen.

Die Nächte werden langsam wieder länger, bis die Fülle des Sommers, durch den Herbst hindurch abnimmt, und mit dem ersten Frost des Winters ihr Ende findet.

Aber noch ist es nicht so weit, Jetzt können wir erstmal die warmen Sonnenstrahlen genießen, die Früchte und das Gemüse ernten, die wir im Winter/Frühjahr gesät haben.

Auch unsere Vorhaben die wir uns zur Wintersonnenwende manifestiert haben, können wir jetzt ernten.

Litha ist ein Fest des Dankes für den Überfluss, außerdem auch ein Fest der Balance und der Ausgeglichenheit.

Es bildet den Mittelpunkt zwischen der Zeit des zunehmenden und des abnehmenden Lichtes und somit die Mitte zwischen den Kräften des Wachstums und des Abnehmens.

Die Kraft der Sonne (männlich) wird ebenso an diesem Tag gefeiert wie die Fruchtbarkeit, die Energie der Erde (weiblich).

Dieser Tag ist auch besonders gut geeignet zum Kräutersammeln und ein Feuer gehört auch dazu, indem man seine Wünsche und was man gerne los haben möchte verbrennt.

Johanniskraut Hypericum perforatum , früher Hexenkraut genannt, blüht jetzt bis August und man kann es genau jetzt ernten.

Es spielt eine große Rolle.

In ihm ist das Licht der Sonne konzentriert und deshalb ist es nicht verwunderlich dass es bei Depressionen angewandt wird.

Zu dem hilft Johannisöl bei Verbrennungen und Wunden, dem rubinroten Öl werden antimikrobielle, entzündungshemmende und wundheilungsfördernde Eigenschaften zugeschrieben. Im Gegensatz zu anderen Johanniskrautextrakten ist Johanniskrautöl nicht für eine innerliche Verabreichung vorgesehen.

Es findet auch bei Massagen Anwendung.

Innerlich angewendet: wirkt das Rotöl erwiesenermaßen entzündungshemmend und hilft bei Magen-Darmbeschwerden (dyspeptische Beschwerden). Zu diesen Beschwerden gehört beispielsweise der Reizmagen, verbunden mit Schmerzen im Oberbauch oder Blähungen.

Hier gibt es noch mehr Infos zum Johanniskrautöl:

https://www.johanniskraut.net/johanniskrautoel.html

Hier zum Rezept, es ist ganz einfach zum Ansetzen:

1. Die Blüten und Stiele mit den Blättern mit einer Gartenschere abschneiden.

2. Blüten, Stiele und Blätter in das Schraubglas Glas stopfen (nicht pressen)

3. Das Schraubglas oder Weckglas verschließen und in die pralle Sonne stellen.

(ich habe es jetzt in den Garten an den sonnigsten Platz gestellt)

4. Nach 6-8 Wochen ist es zum Abseihen bereit und es kann dann am besten in eine dunkle    Falsche abgefüllt werden.

 

Vorsicht: nicht vor dem Sonnenbad anwenden!!!

Hilft aber bei Sonnenbrand.

 

Viel Spaß beim ausprobieren.